PMTR & UNI-EXPERTS


Wer bin ich?

Mein Name ist Sven Thiergard; ich bin im April 2001 geboren und spiele seit meinem 4. Lebensjahr Tennis. Mein Lieblingsbelag war lange Zeit Asche, inzwischen aber fühle ich mich auch auf schnelleren Belegen wohl. Bedingt durch mein USA Studium spiele ich inzwischen fast durchgehend auf Hartplatz.

Um intensiver trainieren zu können, bin ich ab der 10. Klasse in Mannheim zur Schule gegangen, wo für Leistungssportler nur einen Tag pro Woche Anwesenheitspflicht besteht, was mir auch die Teilnahme an vielen internationalen Jugendturnieren erlaubte. In der Jugendrangliste stand ich in der Regel zwischen Platz 10 bis 15 in Deutschland.

Inzwischen habe ich mein Abitur mit einem Schnitt von 1,8 erfolgreich absolviert und studiere seit August 2019 in Florida. Bei der Suche nach einem Studienplatz haben mir meine Erfolge beim Tennis, aber auch mein Notendurchschnitt, sehr geholfen.

Seit wann trainierst du bei der PMTR und wie kamst du zu deinem Stipendium?

Seit ich 12 Jahre alt bin trainiere ich bei PMTR. Anfangs 2x pro Woche, während ich gleichzeitig auch im Verein und Verband trainiert habe. Schnell habe ich aber gemerkt, dass das Training in einer Hand liegen sollte und bin dann ganz zu PMTR gewechselt und habe dort 4 bis 5x die Woche trainiert. Als durch vermehrten Nachmittagsunterricht die Trainingseinheiten nicht mehr möglich waren, habe ich auf die Schule nach Mannheim gewechselt. 



Wie jedes Kind hatte ich den Traum, Profisportler zu werden. Irgendwann habe ich dieses Ziel nach hinten verschoben und den Plan gefasst, erstmal Sport und Studium miteinander zu verbinden. Von älteren Trainingspartnern habe ich viel über College Tennis in den USA gehört und war gleich begeistert. Mein Traum war es, an einer kleineren privaten Uni zu studieren und für diese in der Division 1 Tennis zu spielen, am besten dort, wo das ganz Jahr die Sonne scheint. 

Unterschrieben habe ich am Ende an der Stetson University in DeLand, Florida. Ermöglicht wurde mir das Studium an dieser privaten, altehrwürdigen, aber zugleich modern ausgestatteten Universität durch die Stipendien, die ich für meine Leistungen im Tennis und aufgrund des Notendurchschnitts bei meinem Abitur erhalte. Uniexperts hatte mir den Kontakt zu dieser, aber auch zu etlichen anderen Universitäten, vermittelt.

 

Wie verlief die erste Kontaktaufnahme mit Uniexperts?

Durch mein Training bei PMTR wurde ich immer wieder auf Uniexperts aufmerksam. Trainer und Spieler haben davon erzählt, aber auch die zum damaligen Zeitpunkt auf dem Gelände der PMTR jährlich stattfindenden Showcases von Uniexperts haben mich auf das Team von Uniexperts aufmerksam gemacht. Zu diesen Showcases kommen sehr viele Trainer amerikanischer College Mannschaften und man hat dort eine tolle Möglichkeit, sich im Rahmen von mehreren Einzeln und Doppeln zu präsentieren und zum Ende der Veranstaltung unmittelbar mit einzelnen Trainern zu sprechen. Ich hatte bereits zwei Jahre vor meinem Abitur ein längeres, sehr informatives Gespräch mit Sandy von Uniexperts und habe sehr früh den Vertrag mit Uniexperts abgeschlossen. Ein Jahr vor meinem Abi habe ich dann selbst an dem Showcase teilgenommen. PMTR und Uniexperts zusammen haben es mir ermöglicht, in den USA zu studieren.


UM WAS MUSSTEST DU DICH NACH DEINER ANKUNFT IN DEN USA KÜMMERN (WOHNUNG ETC.)?

Bis zu meiner Unterschrift für die Stetson University und auch danach wurde ich weiterhin von Uniexperts unterstützt, z.B. beim Ausfüllen der verschiedensten Formulare oder beim Übertragen meiner deutschen Zeugnisse in das amerikanische Format.

 

Vor Ort muss man sich zwar um sehr viele Dinge selbst kümmern, aber man wird dabei sehr von der Universität und dem Tennisteam unterstützt. Wir haben im Vorfeld in der Nähe der Universität Urlaub mit der ganzen Familie gemacht und schon einige Einkäufe getätigt. Meine Mutter und mein kleiner Bruder waren auch während meiner Einführungswoche in Stetson und haben mir bei der Einrichtung des mir von der Universität zugewiesenen Zimmers sehr geholfen. Die übrigen notwendigen Einkäufe konnten wir mit dem Auto schnell erledigen. Bezüglich der Abläufe an der Uni bekommt man durch die Einführungswoche für internationale Studenten einen sehr guten Überblick.

Wie sieht dein Trainingsalltag aus?

Im Herbst (Fall Semester) findet das Training morgens ab meist 6.00 bis ca. 12.00 Uhr statt und beinhaltet neben dem Tennistraining Metabolic und Speed Training sowie 3x in der Woche Gym und Streching. 

Die Kurse an der Uni besucht man dann am Nachmittag ab 14.00 bis ca. 18.00 Uhr. Mittags und abends nutzt man die Zeit, zum Lernen, Vorbereiten von Präsentationen oder Schreiben diverser Ausarbeitungen. Etwa alle zwei Wochen wird am Wochenende ein Turnier gespielt, bei dem jeder jeweils im Einzel und Doppel antritt.

Im Spring Semester haben wir morgens unsere Kurse und nachmittags Training. An drei Tagen ist von 6.00 bis 7.00 Uhr Gym angesetzt. Jedes Wochenende wird mindestens ein Mannschaftsspiel gegen eine andere Uni gespielt, wir haben in der Regel aber an beiden Tagen ein Spiel. Als Ausgleich haben wir dann dienstags kein Training, aber natürlich Uni. Im Spring Semester gibt es nicht wirklich freie Tage, außer eine Woche Spring Break. Diese Woche ist zur Erholung aber tatsächlich auch nötig.

Glaubst du, dass dich das Stipendium in deiner Tenniskarriere weiterbringen wird?

Die Stipendien machen mir es erst möglich, in den USA zu studieren und gleichzeitig Tennis zu spielen. Das tägliche intensive Training in einem Team von 10 bis 12 Spielern, die auf ähnlichem bzw. etwas höherem Niveau spielen sowie die Vielzahl der Matches an den Wochenenden gegen sehr gute Spieler bringen mich in meiner Entwicklung definitiv deutlich weiter. 

Beruhigend finde ich, dass ich am Ende meines Studiums mich sowohl im Tennis weiterentwickelt als auch ein abgeschlossenes Studium habe und mir damit alle Möglichkeiten offenstehen. Da ich zu dem Zeitpunkt erst 22 Jahre alt bin, wäre ich dann auch für den Start in eine Profikarriere nicht zu alt.

Würdest du das Stipendium weiterempfehlen?

Wenn man, wie ich, den Traum verfolgt, College Spieler in den USA zu werden, d.h. sein Studium mit Sport auf hohem Niveau zu verbinden, dann ist der von mir beschriebene Weg sicher der richtige, um nicht zu sagen, der einzige. Ich bin sehr froh, dass ich durch meine sportlichen und aber auch schulischen Leistungen sehr dazu beigetragen haben, dass meine Eltern durch mein Studium in den USA nicht so sehr belastet werden. Durch mein Tennis- und das akademische Stipendium reduzieren sich die doch ziemlich hohen Studiengebühren an einer privaten Universität um ca. 80%.

Wer den Traum von College Tennis in den USA leben will, dem kann ich nur empfehlen, dabei auf die Unterstützung von PMTR und Uniexperts zu setzen.

 


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